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07.06.2010

Im Schweinfurter Land gibt’s eine Vielzahl an Baulücken

Landkreis Schweinfurt.
Seit einigen Wochen liegen nun die Einzel-Erhebungsergebnisse der Kommunen zu den Innenentwicklungspotenzialen im Landkreis Schweinfurt vor. Eine Erkenntnis daraus: Was es an Bauland gibt, reicht für die Zukunft aus. Das Angebot an Baulücken, leer stehenden Höfen und Häusern übersteigt sogar den Bedarf – und zwar vierfach.
 
Diese ersten Ergebnisse des Leader-Projektes „Innenentwicklung und Ortskernrevitalisierung im Schweinfurter Land“ stellten die Akteure bei einer Veranstaltung im Landratsamt Schweinfurt vor.
Die Regionalmanager des Schweinfurter Landes, Holger Becker und Ulfert Frey, Konrad Bonengel (Geschäftsführer der Leader-Aktionsgruppe Schweinfurter Land e.V.), Landrat Harald Leitherer (Vorsitzender der Leader-Aktionsgruppe Schweinfurter Land e.V.), Franziska Klose (Wegner Stadtplanung), Claus Hensold (Landesamt für Umwelt), Wolfgang Fuchs (Leadermanager Unterfranken), Bertram Wegner (Wegner Stadtplanung), Manfred Grüner (Regierung von Unterfranken), Peter Kraus (Amt für ländliche Entwicklung Unterfranken) und Christian Heck (Regierung von Unterfranken).
Ausgewertet wurden die Erhebungen vom Büro Wegner Stadtplanung, Veitshöchheim. Und so wurden im Großen Sitzungssaal die Auswertungsergebnisse der Flächenmanagement-Datenbank sowie die Berechnungen zum Wohnbaulandbedarf präsentiert.
 
Die Leader-Aktionsgruppe (LAG), alle 29 Landkreisgemeinden sowie der Markt Eisenheim aus dem Landkreis Würzburg hatten sich mittels Flächenmanagement-Datenbank an der Erhebung von Baulücken, Leerständen, restgenutzten oder mit Leerstandsrisiko behafteten Höfen und Wohnhäusern beteiligt. Eindeutig ist, dass Baulücken, also unbebaute Grundstücke in Baugebieten, den größten Anteil aller Innenpotenziale ausmachen: 55 Prozent, das sind rund 320 Hektar. Insgesamt hatten die Gemeinden 580 Hektar auf 6266 Flächen gemeldet. Etwa zehn Prozent der Bauland-Potenziale entfallen auf leere Wohnhäuser, sechs Prozent auf leere Höfe, zehn Prozent auf restgenutzte Gehöfte. Im nächsten Schritt werden nun Eigentümer befragt, ob diese Flächen aktiviert werden können.


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