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25.06.2009

Kfz-Kennzeichen beibehalten


Landkreis Schweinfurt.

Basierend auf eine Ausnahmegenehmigung des Bayerischen Staatsministeriums
für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie gemäß § 47 Abs. 1 Nr. 2 der Fahrzeugzulassungsverordnung ist es ab 1. Juli 2009 möglich, bei einem Umzug innerhalb der Stadt- und des Landkreises Schweinfurt das bisherige Kennzeichen beizubehalten.
 
Das heißt, wer seinen Wohnsitz von der Stadt in den Landkreis Schweinfurt oder umgekehrt verlegt, benötigt auf Wunsch keine neuen Kennzeichen mehr, womit auch die Prägung und die zusätzlichen Kosten für Kennzeichenschilder entfallen. Allerdings gilt diese Regelung nur bei bereits zugelassenen Fahrzeugen und nur dann, soweit es sich bei dem Fahrzeughalter um die gleiche Person handelt.
 
Der eigentliche Gang zur neuen örtlich zuständigen Kfz-Zulassungsstelle entfällt aber nicht. Die Änderung des Wohnsitzes muss wie bisher in den Fahrzeugpapieren vermerkt werden. Weiterhin ist eine neue bzw. gültige Versicherungsbestätigung im Rahmen des Ummeldeverfahrens vorzulegen. Die am Kennzeichenschild verklebten Siegelplaketten verbleiben und werden nicht getauscht. Die Kennzeichenmitnahme entfaltet selbst keinerlei Mehrkosten, nur die üblichen Zulassungsgebühren werden gleichbleibend erhoben.
 
Die Kennzeichenmitnahme ist in Einzelfällen indes nicht möglich, soweit das Fahrzeug bereits außer Betrieb gesetzt worden ist, es sich noch nicht um Euro-Kennzeichenschilder handelt oder bei Sonderkennzeichen mit Ausnahmegenehmigung (zum Beispiel bei Oldtimerkennzeichen).


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