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Regionalkonferenz „Zukunft ist, was man d´raus macht"


16.04.2014

Bild (Landratsamt Schweinfurt, Uta Baumann): (v.l.): Geschäftsführer LAG Schweinfurter Land Konrad Bonengel, Leader-Manager Wolfgang Fuchs, Julia Hafenrichter (Allianz Schweinfurter Oberland), Landrat Florian Töpper, Ursula Weidinger (Allianz Schweinfurter Mainbogen), Sebastian Restetzki (Region Main-Steigerwald), Eva Braksiek (Allianz Oberes Werntal), Gunter Schramm (Firma Planwerk), Regionalmanager Schweinfurter Land Ulfert Frey, Dr. Wolfgang W. Fruhmann (Dr. Fruhmann & Partner Beratungsgesellschaft).
Bild (Landratsamt Schweinfurt, Uta Baumann): (v.l.): Geschäftsführer LAG Schweinfurter Land Konrad Bonengel, Leader-Manager Wolfgang Fuchs, Julia Hafenrichter (Allianz Schweinfurter Oberland), Landrat Florian Töpper, Ursula Weidinger (Allianz Schweinfurter Mainbogen), Sebastian Restetzki (Region Main-Steigerwald), Eva Braksiek (Allianz Oberes Werntal), Gunter Schramm (Firma Planwerk), Regionalmanager Schweinfurter Land Ulfert Frey, Dr. Wolfgang W. Fruhmann (Dr. Fruhmann & Partner Beratungsgesellschaft).

Regionalkonferenz „Zukunft ist, was man d´raus macht"

Startschuss für Bewerbung um EU-Förderprogramm Leader 2014-2020

 

Landkreis Schweinfurt. Regionalentwicklung im Allgemeinen und Leader im Besonderen leben vom Engagement und den Ideen der Menschen vor Ort. Begeistert von der großen Resonanz konnte Landrat Florian Töpper rund 50 engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Akteure zur Regionalkonferenz im Foyer des Landratsamtes Schweinfurt begrüßen. Ziel der Zusammenkunft war die Weichenstellung für die nächste Periode des EU-Förderprogramms Leader, für das sich die Leader-Aktionsgruppe (LAG) Schweinfurter Land e. V. wiederum bewerben wird.

„Eine breite Beteiligung aller am Wohle der ländlichen Räume interessierten Personen ist für ein starkes Schweinfurter Land wichtig. Sowohl Vertreter des öffentlichen Lebens als auch ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger, Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft ebenso, wie Verbände, soziale Einrichtungen, Unternehmen, Behörden und sonstige Institutionen leisten einen wertvollen Beitrag im Hinblick auf die Entwicklung unseres Landkreises Schweinfurt“ so Landrat Töpper in seiner Begrüßung.

Regionalmanager Ulfert Frey verdeutlichte in einem kurzen Rückblick, wie erfolgreich die Entwicklungsstrategie des Schweinfurter Landes seit 2007 in zahlreichen Projekten und Maßnahmen umgesetzt werden konnte. Der finanzielle Rahmen, der Umfang der eingeworbenen Leader-Fördermittel sowie die durch die Projekte ausgelösten Investitionen und Aktivitäten seien beachtlich. Die Leader-Förderung betrug 2.655.492 € und liegt damit unterfrankenweit an der Spitze. Alle Projektinvestitionen zusammen betrugen in der letzten Förderperiode 6.495.574 €. Beispielhaft genannt seien dabei das Literaturhaus in Wipfeld, die Aufwertung des Passionsspielortes Sömmersdorf oder der Ausbau des Nordufers am Ellertshäuser See.

„Es sei daher nur die logische Konsequenz, dass sich die Leader-Aktionsgruppe Schweinfurter Land e. V. erneut um die Aufnahme in das EU-Förderprogramm Leader für die Periode 2014 bis 2020 bewerben sollte“, so der für Unterfranken zuständige Leader-Manager Wolfgang Fuchs. Fuchs gab zudem einen Ausblick auf die Grundbedingungen der neuen Leader Förderperiode 2014-2020.

Mit den Vorbereitungen, die für eine erneute Bewerbung der LAG Schweinfurter Land e. V. um die Aufnahme in das EU-Förderprogramm notwendig sind, wurden Dr. Wolfgang W. Fruhmann, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Fruhmann & Partner Beratungsgesellschaft  mbH und Gunter Schramm von der Firma Planwerk aus Nürnberg beauftragt. Sie moderierten einen Workshop, in dem die künftigen Aufgaben und Handlungsfelder der LAG Schweinfurter Land e. V. diskutiert wurden. Es gelte, den demographischen und gesellschaftlichen Wandel aktiv zu gestalten sowie die Energiewende umzusetzen. Es geht um soziale Netze und Generationenfragen, um Bildung, um Innenentwicklung, um Gesundheitsversorgung, um Wirtschafts- und Energiefragen sowie um Infrastrukturen von ÖPNV über Ver- / Entsorgung bis zu Kultur, Tourismus, Freizeit und Erholung. Umfangreiche Ideen und Anregungen wurden genannt und die einzelnen Handlungsfelder thematisch verdichtet.  

Nach der Vorstellung der Ergebnisse dankte Landrat Florian Töpper allen Anwesenden für die intensive Mitarbeit im Rahmen der Auftaktveranstaltung. „Ziel ist es, sich erfolgreich für die neue Förderperiode zu bewerben. Mit dem heutigen Startschuss liegt die LAG Schweinfurter Land sehr gut im Zeitplan“, so Landrat Töpper.

Weitere Termine für Strategie- bzw. Projektforen sind bereits für den 12. und 27.5. sowie 4.6. terminiert. Ergänzend findet im Juli ein eigener Workshop von und für Jugendliche statt.


 

Info:

Mit dem Leader-Programm des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) fördern die EU und das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten die ländlichen Regionen auf ihrem Weg einer selbstbestimmten Entwicklung – ganz nach dem Motto „Bürger gestalten ihre Heimat“. Leader ist eine Abkürzung der französischen Begriffe: Liaison entre les actions de développement de l'économie rurale; zu Deutsch: Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft.

Leader ist ein seit Jahrzehnten bewährtes Förderinstrument, das auf die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt ganzer Regionen ausgerichtet ist. Beim Leader-Ansatz geht es um neue Wege und Ideen, wie vorhandene Stärken und Potenziale der ländlichen Regionen noch besser genutzt, Synergieeffekte geschaffen und eventuelle Entwicklungshemmnisse beseitigt werden können.

Im Landkreis Schweinfurt ist die Leader-Aktionsgruppe Schweinfurter Land e. V. (LAG) seit 2008 verantwortlich für die Umsetzung ihres regionalen Entwicklungskonzepts (REK), für die regionale Entwicklungsstrategie sowie von Leader-Projekten und -Maßnahmen. Weitere Infos dazu gibt es im Internet unter http://lag-schweinfurter-land.lrasw.de.


 

 

 

 



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