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23.02.2011

 

 

LAG-Lenkungsausschuss beschließt Beteiligung am unterfränkischen Holznetzwerk

Landkreis Schweinfurt. Nachdem sich der Kreisausschuss am vergangenen Freitag für eine dreijährige Beteiligung am Leader-Projekt „Netzwerk Forst und Holz Unterfranken" ausgesprochen hatte, stand das Kooperationsprojekt nun auch bei der jüngsten Sitzung des Lenkungsausschusses der Leader-Aktionsgruppe (LAG) Schweinfurter Land e. V. auf der Tagesordnung. Am „Netzwerk Holz und Forst Unterfranken" werden alle Landkreise und kreisfreie Städte Unterfrankens mitwirken. Und so stimmte auch der der LAG-Leaderausschuss am Montagabend einstimmig diesem Vorhaben zu.

Der Bezirkspräsident des Bayerischens Bauernverbandes, Bezirksverband Unterfranken, Bernhard Weiler, informierte über die Hintergründe, Inhalte und die Bedeutung eines solchen Netzwerkes für das unterfränkische Laubholz, um das sich ein Netzwerkmanager zunächst für drei Jahre kümmern solle. Ziele seien, die vorhandenen Holzreserven zu mobilisieren, Innovationen in der Laubholzverwendung zu schaffen und das unterfränkische Laubwertholz einer breiten Öffentlichkeit bekannt sowie die Qualitäten bewusst zu machen.

Wolfgang Fuchs, Leadermanager für Unterfranken, stellte für das Projekt eine Förderung von 60 Prozent in Aussicht; die Gesamtkosten werden auf rund 310.000 Euro beziffert. Dabei werde das Budget der LAG Schweinfurter Land jedoch nicht beansprucht, da für Kooperationsprojekte Mittel aus einem eigenen Fördertopf zur Verfügung stehen.

Mit der touristischen Entwicklung am Ellertshäuser See ging es in der jüngsten Sitzung auch um ein „Leuchtturmprojekt" im Schweinfurter Land. Am Nordufer des Sees sollen Maßnahmen für die Tourismusentwicklung mit überregionaler Ausstrahlung geschaffen werden, berichtete Stadtlauringens Bürgermeister Friedel Heckenlauer.

Euerbachs Bürgermeister Arthur Arnold berichtete außerdem über das „Kulturdorf Sömmersdorf". Hier sind zwei Vorhaben in Bearbeitung, für die man sich die Unterstützung aus dem europäischen Förderprogramm erhoffe: Die Dauerausstellung zu den Passionsspielen und die Entwicklung eines Konzeptes für eine Nutzung der Freilichtbühne auch zwischen den alle fünf Jahre stattfindenden Passionsspielen.

Auch das 2010 eröffnete Bandkermaische Museum in Schwanfeld war Thema in dem Leader-Entscheidungsgremium. Schwanfelds Bürgermeister Richard Köth sagte, dass beabsichtigt wird, das Museum mit museumspädagogischen Inhalten weiter aufzuwerten.



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