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16.12.2014

Rückblick auf ein intensives Jahr der Regionalentwicklung im Schweinfurter Land
 

Landkreis Schweinfurt. In der aktuellen Sitzung der Lenkungsgruppe des Regional-managements Schweinfurter Land haben sich Oliver Weidlich, Sachgebietsleiter Raumordnung, Landes- und Regionalplanung, und Marina Klein, Beauftragte für Regionalmanagement und Regionalinitiativen der Regierung von Unterfranken, bei Landrat Florian Töpper sowie den beiden Regionalmanagern Walter Roth und Ulfert Frey über die Aktivitäten der Regionalentwicklung im Landkreis Schweinfurt informiert.

In einem umfassenden Überblick stellte das Regionalmanagement die Arbeit der vergangenen Monate vor, die insbesondere geprägt war durch die Bewerbung um die EU-Leader-Förderphase 2014-2020 mit der Erstellung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) Schweinfurter Land. Auch die Umsetzung des Wanderwegekonzeptes und das Thema Innenentwicklung sowie die Begleitung der noch in der Umsetzung befindlichen Leader-Projekte, wie z. B. Frei:Raum Dingolshausen oder das Steigerwald-Zentrum – Nachhaltigkeit erleben, wurden vom Regionalmanagement bearbeitet.

Gemeinsam mit der Stadt Schweinfurt als Leitkommune bewerben sich 16 Kommunen aus dem Stadt-Umlandbereich um einen weiteren EU-Regionalfonds, die EFRE-Strukturfondsförderung 2014 - 2020 „Nachhaltige Stadt-Umland-Entwicklung“, um weitere Fördermöglichkeiten für die Region zu erschließen.

„Es ist wichtig, dass wir durch eine intensive Projekt- und Netzwerkarbeit sowie durch die Kooperation sowohl mit den vier Regionalinitiativen und den Landkreisgemeinden als auch der LAG Schweinfurter Land e. V. und weiteren regionalen Akteuren unsere Region gestalten“, sagte Landrat Florian Töpper.

Er habe große Hoffnung, dass die Bewerbung der LAG um die Leader-Förderphase 2014 - 2020 positiv verlaufe. Das Spektrum der Aktivitäten mache die hohe Bedeutung der Regionalentwicklung deutlich, so Landrat Töpper.

Oliver Weidlich und Marina Klein stellten die neue Förderrichtlinie für das Regionalmanagement in ihren Grundzügen vor, die verbesserte Fördersätze, deutlich angehobene Förderhöchstsummen und erweiterte Fördermöglichkeiten für das Regionalmanagement zulässt. Die neue Richtlinie wird zum 1. Januar 2015 in Kraft treten. Ziel der Landesentwicklung sei es, durch Regionalmanagement den ländlichen Raum aktiv bei der Bewältigung von strukturellen und demografischen Herausforderungen zu unterstützen, so Klein und Weidlich in ihren Ausführungen.

In ihrem Ausblick auf 2015 stellten die Regionalmanager neben dem Management der Lokalen Aktionsgruppe Schweinfurter Land e. V. und der Vorbereitung und Betreuung erster Leader-Startprojekte die Erstellung eines neuen Handlungskonzeptes zur Bewerbung um das Förderprogramm Regionalmanagement in Aussicht.

Als besonders positiv vermerkten die Vertreter der Regierung von Unterfranken, die beispielhafte Zusammenarbeit zwischen den Allianzen und dem Regionalmanagement sowie den unterschiedlichen Förderstellen.

Landrat Töpper bedankte sich bei Oliver Weidlich und Marina Klein, auch in Vertretung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, für die Förderung der Personal- und Sachkosten des Regionalmanagements sowie die Gelegenheit zur Diskussion und zum Informationsaustausch. Diese nutzten auch die Vertreter der regionalen Initiativen im Schweinfurter Land sowie Peter Kraus vom Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken und Elisabeth Volkmann, Touristinformation Schweinfurt 360°.

 

Im Bild (Landratsamt Schweinfurt, Uta Baumann):

Landrat Florian Töpper (vorne rechts) tauschte sich gemeinsam mit der Lenkungsgruppe des Regionalmanagements Schweinfurter Land mit Oliver Weidlich (vorne links) und Marina Klein (zweite von rechts) von der Regierung über die Aktivitäten der Regionalentwicklung im Landkreis Schweinfurt aus.

Info:

Regionalmanagement setzt regionale Entwicklungspotentiale durch konkrete Projektarbeit in regionale Entwicklung um. Dank der tatkräftigen Unterstützung der Regierung von Unterfranken und des Bayerischen Heimatministeriums (StMFLH) wird Regional-management als Instrument der Landesentwicklung in Unterfranken hervorragend angenommen. Durch die konkrete Projektarbeit gelingt es, bürgerschaftliches Engagement für die Entwicklung insbesondere im ländlichen Raum zu wecken, zu interkommunaler Kooperation beizutragen und die Folgen des demographischen Wandels abzufedern. (Quelle: Regierung von Unterfranken)

Weitere Informationen zum Regionalmanagement Schweinfurter Land unter: http://www.landkreis-schweinfurt.de/regionalmanagement.html.

 



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